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Aufruf an alle Freunde des Mühltals in Handschuhsheim/Heidelberg

Im Handschuhsheimer Mühltal sind zwischen Bach und Talweg sowie am Hang (Winterseite) Hunderte von Bäumen zum Fällen markiert. Wenn es zur Fällung kommen sollte, wäre das ein erheblicher Eingriff in das Heidelberger Naherholungsgebiet, von dem man erwarten könnte, dass es naturnah erhalten bleibt. Da das Mühltal wichtig für die klimatischen Verhältnisse in Handschuhsheim ist, kann man annehmen, dass nach der „Auslichtung“ der Luftstrom, der vom Wald des Mühltals kommt, im Sommer in Handschuhsheim nicht mehr zur Abkühlung beitragen kann.

Der Plan des Forstamts, den Wald durch Fällungen zu verjüngen, wird nicht aufgehen. Das Gleichgewicht im Kreislauf Wald - Wasser wird gestört. Der Boden wird weiter austrocknen, das Trinkwasserreservoir und die Funktion des Waldes, Kohlendioxid zu speichern, werden geschwächt. Das Waldinnenklima würde sich verändern.

Mittlerweile hat der Heidelberger Umweltbürgermeister eingelenkt und den Grossteil der Forstarbeiten auf das Spätjahr 2021 verschoben. Vorab sollen nach seiner Auskunft 2-3 Dutzend kranke Bäume am Wegesrand wegen der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden.

Alle Waldfreunde und vor allem die Handschuhsheimer werden aufgerufen, sich dafür einzusetzen, dass ihr „Allmend-Wald“ keine 800 Laubbäume verliert. Im Gegenteil: die Forstverwaltung sollte dieses Areal aus der wirtschaftlichen Nutzung herausnehmen. Um  mit einfachen Massnahmen sinnvoll auf die Klimakrise zu reagieren, brauchen wir einen dichten Wald mit geschlossenem Kronendach sowie einem gesunden Waldboden, um möglichst viel CO2 als Teil der von uns freigesetzen Klimagase zu binden.

Internationale Studien zeigen, dass mittels Wiederbewaldung, durch Ausnutzen des natürlichen Potentials von Wäldern und durch eine verbesserte Forstwirtschaft zusätzliche Mengen an CO2 langfristig gespeichert werden können. Dadurch kann der Wald auch zum Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens beitragen.

Waldschadenskategorie
Konflikt-Wald
Schutzgebietstyp
kein Schutzgebiet
Festgestellt am
So., 29.11.2020
Flächengröße in Hektar
Koordinaten
49.435228319623, 8.7109597791591,
Bürgerinitiative aktiv
Ja
Aufruf an alle Freunde des Mühltals in Handschuhsheim/Heidelberg

Im Handschuhsheimer Mühltal sind zwischen Bach und Talweg sowie am Hang (Winterseite) Hunderte von Bäumen zum Fällen markiert.

49.435228319623, 8.7109597791591

Stadt Dessau-Roßlau, Harvester in der Mosigkauer Heide

Eigentümer: Stadt Dessau-Roßlau

Südlich der Stadt Dessau-Roßlau befindet sich das Wald-/Naherholungsgebiet Mosigkauer Heide. Der Bereich bis zum Waldweg Hohe Straße befindet sich im Eigentum der Stadt Dessau-Roßlau. Historie: Im 17. Jh. bevorzugtes Jagdgebiet der anhaltischen Fürsten und späteren Herzöge.

Schutzgebiete: Landschaftsschutzgebiet.

Bei der Dokumentation 01/2021 wurden mehrere Bereiche intensiver Durchforstung mit Harvester(n) festgestellt. Überwiegende Entnahme abgestorbener Kiefern, auch alte Laubbäume, Eichen. Herstellung neuer, dichter Rückegassen: "in Schlangenlinien durch den Wald".
Chaos im Wald: geschädigte, zerfahrene Vegetation, Fauna, Boden, Bodenverdichtung, Auflichtung des Kronendaches, fehlendes (starkes) Totholz, usw.
Kahlschlag ganz in der Nähe (gesonderter Bericht).

Ein weiterer, bei sommerlichen Hitzeperioden schattenbietender, kühlender Bereich der Stadt, ökologischer und Erholungsraum - sehr stark geschädigt!

DAS in Zeiten der Klima- und "Corona"-Krise ...

"Wenn Bäume umgesägt werden, schwächt dies immer und ohne Ausnahme den Restbestand." Förster, Bestsellerautor P. Wohlleben in "Gebrauchsanweisung für den Wald, 2020"
Begründung (kurze Zusammenfassung):
1. Förderung der Windanfälligkeit
2. Bäume verlieren ihr soziales Netzwerk und werden zu Einzelgängern, das sieht man ihnen in der Folge auch an ...(Kronensterben)
3. Verändertes Binnenklima des Waldes, vermehrte Sonneneinstrahlung, trockener und wärmer (in Folge weitere Gesundheitsschäden, Förderung von Schwächeparasiten, ...).
4. Schwere Bodenschäden durch die Technik (z.B. Harvester, schwere Holzerntemaschinen wiegen mit Baumstamm ca. 30 t - Bodenverdichtung, Wurzelquetschungen, ...), .....

Weitere, hier dokumentierte Wälder (gesondert):

  • Gartenreich - Plankenlinie (2x),  Oranienbaumer Heide (2x), Vockerode (2x), Wörlitz-Wildebergweg (2x), Wörlitz-Rosenwische (2x), Coswig-Wörlitz (2x)
  • Landesforst - Mosigkauer Heide
  • Stadtwald Dessau-Roßlau - Große Kienheide/an der Grundschule Elballee, Eselsforth (2x), Zentralfriedhof, Rößling (2x), Kühn. Str./Nähe Jugendherberge, Mosigkauer Heide

MZ-Artikel vom 16.05.2019: https://www.mz-web.de/dessau-rosslau/kahlschlag-und-ausverkauf--werden-…

Waldschadenskategorie
Holzernte-Schäden
Schutzgebietstyp
Landschaftsschutzgebiet
Festgestellt am
So., 10.01.2021
Flächengröße in Hektar
Koordinaten
51.804767562766, 12.223185355183,
Bürgerinitiative aktiv
Ja
Stadt Dessau-Roßlau, Harvester in der Mosigkauer Heide

Eigentümer: Stadt Dessau-Roßlau

51.804767562766, 12.223185355183

Stadt Dessau-Roßlau, Kahlschlag in der Mosigkauer Heide

Eigentümer: Stadt Dessau-Roßlau

Südlich der Stadt Dessau-Roßlau befindet sich das Wald-/Naherholungsgebiet Mosigkauer Heide. Der Bereich bis zum Waldweg Hohe Straße befindet sich im Eigentum der Stadt Dessau-Roßlau. Historie: Im 17. Jh. bevorzugtes Jagdgebiet der anhaltischen Fürsten und späteren Herzöge.

Schutzgebiete: Landschaftsschutzgebiet.

Bei der Dokumentation 01/2021 wurde dieser Kahlschlag, mitten im Wald, festgestellt. Herstellung einer Zufahrt vom Waldweg direkt in den Wald, auf dem empfindlichen Waldboden. Nach Kahlschlag intensive Bodenbearbeitung/-verdichtung, Befahren mit schwerer Technik. Außerdem in Randbereichen zur Stadt intensive Durchforstung mit Harvester(n) (gesonderter Bericht).

Ein weiterer, bei sommerlichen Hitzeperioden schattenbietender, kühlender Bereich der Stadt, ökologischer und Erholungsraum - zerstört, starke Schädigung der Anschlussbereiche!

DAS in Zeiten der Klima- und "Corona"-Krise ...

"Wenn Bäume umgesägt werden, schwächt dies immer und ohne Ausnahme den Restbestand." Förster, Bestsellerautor P. Wohlleben in "Gebrauchsanweisung für den Wald, 2020"
Begründung (kurze Zusammenfassung):
1. Förderung der Windanfälligkeit
2. Bäume verlieren ihr soziales Netzwerk und werden zu Einzelgängern, das sieht man ihnen in der Folge auch an ...(Kronensterben)
3. Verändertes Binnenklima des Waldes, vermehrte Sonneneinstrahlung, trockener und wärmer (in Folge weitere Gesundheitsschäden, Förderung von Schwächeparasiten, ...).
4. Schwere Bodenschäden durch die Technik (z.B. Harvester, schwere Holzerntemaschinen wiegen mit Baumstamm ca. 30 t - Bodenverdichtung, Wurzelquetschungen, ...), .....

Weitere, hier dokumentierte Wälder (gesondert):

  • Gartenreich - Plankenlinie (2x),  Oranienbaumer Heide (2x), Vockerode (2x), Wörlitz-Wildebergweg (2x), Wörlitz-Rosenwische (2x), Coswig-Wörlitz (2x)
  • Landesforst - Mosigkauer Heide
  • Stadtwald Dessau-Roßlau - Große Kienheide/an der Grundschule Elballee, Eselsforth (2x), Zentralfriedhof, Rößling (2x), Kühn. Str./Nähe Jugendherberge, Mosigkauer Heide

MZ-Artikel vom 16.05.2019: https://www.mz-web.de/dessau-rosslau/kahlschlag-und-ausverkauf--werden-…

Waldschadenskategorie
Kahlschlag
Schutzgebietstyp
Landschaftsschutzgebiet
Festgestellt am
So., 10.01.2021
Flächengröße in Hektar
Koordinaten
51.804130022674, 12.223084437855,
Bürgerinitiative aktiv
Ja
Stadt Dessau-Roßlau, Kahlschlag in der Mosigkauer Heide

Eigentümer: Stadt Dessau-Roßlau

51.804130022674, 12.223084437855

Ausräumung über 100 Jahre alter Buchen im FFH Gebiet

In einem FFH Gebiet auf der Tromm wurden große Mengen alter Buchen aus dem Bestand geholt, teilweise wurde das Kronendach aufgelichtet. 

Waldschadenskategorie
Holzernte-Schäden
Schutzgebietstyp
FFH-Schutzgebiet
Festgestellt am
So., 06.12.2020
Flächengröße in Hektar
Koordinaten
49.596025858613, 8.7985038757324,
Bürgerinitiative aktiv
Nein
Ausräumung über 100 Jahre alter Buchen im FFH Gebiet

In einem FFH Gebiet auf der Tromm wurden große Mengen alter Buchen aus dem Bestand geholt, teilweise wurde das Kronendach aufgelichtet. <

49.596025858613, 8.7985038757324

Kahlschlag abgestorbener Fichten

Im Staatswald bei Orscholz wurden von Borkenkäfern abgetötete Fichten kahlgeschlagen. 

Waldschadenskategorie
Kahlschlag
Schutzgebietstyp
Landschaftsschutzgebiet
Festgestellt am
Mi., 02.12.2020
Flächengröße in Hektar
Koordinaten
49.507045987926, 6.549825668335,
Bürgerinitiative aktiv
Nein
Kahlschlag abgestorbener Fichten

Im Staatswald bei Orscholz wurden von Borkenkäfern abgetötete Fichten kahlgeschlagen. 

49.507045987926, 6.549825668335

Bannwald Viernheim Schäden durch Mountainbike-Strecke

Am 4.11.2020 berichtete eine besorgte Hüttenfelder Bürgerin von großem angerichtetem Waldschaden durch eine Mountainbikestrecke, die Jugendliche einfach im Bannwald auf einer Binnendüne bauten. Sie war traurig, dass dort Natur, (geschützter) Wald und prächtige Bäume mutwillig zerstört werden.

Der gesamte Bannwald Viernheim östlich der L3111 ist auch ausgewiesenes Vorbehaltsgebiet für den Grundwasserschutz.
Die "Mountainbike-Strecke" nahe am Ortsrand Hüttenfeld war schon recht groß.
Sie führt genau über den vom Forstamt ausgewiesenen Reitweg und einen Wanderweg. Offensichtliche Gefährdung jetzt von Spaziergängern und Reitern durch dort rasende Mountainbiker.
Besichtigte mit dieser Bürgerin die durch die Mountainbike-Piste massiven, angerichteten Wald-und Baumschäden.

Oben auf der Düne lagen noch Säge, Äxte etc. herum. Überall wurde Sperrmüll "mitverbaut", auch Teerpappe. Überall dort Eimer, Müll, Plastik.
Die Bürgerin meinte, sie schreibt an die Stadt Viernheim und an das Forstamt Lampertheim, um zu erfahren, ob diese selbst gebaute Bike-Piste von dort gebilligt wird.
Siehe Fotos vom 4.11.2020 unten

Am 9.12.2020 fragte ich die Bürgerin nach dem Resultat.
Die Bürgerin sagte, sie hätte überhaupt keine Antwort erhalten. Weder von Viernheim noch vom Forstamt.

Mittlerweile wurde in den 4 Wochen die Mountainbike-Piste noch weiter ausgebaut.
Siehe Fotos vom 9.12.2020 unten

Es wurden:
1.) Überall mutwillig in stehende Buchen und Kiefern mit der Axt hinein gehauen, wertvolle Waldbäume massiv beschädigt
2.) Wurzeln von Bäumen freigegraben (weil man wohl Material zum Pistenbau brauchte)
3.) Große Nägel in Buchen geschlagen
4.) Tiefe Löcher am/auf Wegen gegraben (Verkehrssicherung?)
5.) PLastikplanen auf Binnendüne aufgestellt
6.) Müll im Bannwald durch den Bau verteilt
7.) Werkzeuge (?) mittlerweile in einer abgeschlossenen Grube auf der Düne gelagert

Warum greift das Forstamt Lampertheim oder Viernheim hier nicht ein?

Haben die Behörden etwa ihr Einverständnis zu dieser "selbst gebauten" Mountainbikestrecke gegeben?
Wer ist zuständig, um noch weiteren Pistenausbau und weitere Wald/Baumzerstörung dort zu verhindern?
Das ist Staatswald auf Viernheimer Gemarkung

Bannwald ist die höchste Schutzkategorie nach dem Hessischen Waldgesetz. Die Obere Forstbehörde kann im Einvernehmen mit der Obersten Forstbehörde durch Rechtsverordnung Wald zu Bannwald erklären, soweit er aufgrund seiner Lage und seiner flächenmäßigen Ausdehnung in seiner Flächensubstanz im Hinblick auf seine Schutz-, Klimaschutz- und Erholungsfunktion in besonderem Maße schützenswert ist.

Es handelt sich hier um besonders geschützten Bannwald und Grundwasserschutzgebiet.
 

Waldschadenskategorie
Konflikt-Wald
Schutzgebietstyp
Bannwald
Festgestellt am
Mi., 04.11.2020
Flächengröße in Hektar
Koordinaten
49.591279422105, 8.5917885209294,
Bürgerinitiative aktiv
Nein
Bannwald Viernheim Schäden durch Mountainbike-Strecke

Am 4.11.2020 berichtete eine besorgte Hüttenfelder Bürgerin von großem angerichtetem Waldschaden durch eine Mountainbikestrecke, die Juge

49.591279422105, 8.5917885209294