Rodung und Umnutzung von ca. 3,1 ha für Erweiterung der Freizeitanlage "Harzdrenalin" im Oberharz

Die an der Rappbodetalsperre gelegene Freizeitanlage "Harzdrenalin", die für ihre Seilhängebrücke, Zipline und Bungejumping bekannt ist, möchte neben 250 Parkplätzen das Areal auf eine riesige Aussichtsplattform, ein Restaurant und 12 Mini-Loges erweitern. Schon jetzt ist der Ort ein touristischer Hotspot. Umweltschützer*innen halten dagegen. Es seien 500 Parkplätze bereits in relativer Fußläufigkeit erreichbar. Auch ein Shuttle-Service sei möglich. Dafür müsse kein Wald gerodet werden. Der Ausbau der touristischen Attraktion ist ohnehin ein fragwürdiges Unternehmen. Während andere Regionen im Harz zum Nationalpark ausgeschrieben werden und sanfter Tourismus verfolgt wird, findet an Orten mit gleichem Potential ein Ausverkauf der Natur statt, der in Zeiten des Klimawandel und des dramatischen Artensterbens alles andere als zeitgemäß ist. Die Besucher*innen suchen nicht die Natur sondern den Nervenkitzel. Die Natur wird durch die Abgase und die minütlichen panischen Schreie stark beeinträchtigt. Wo einst Hirsche röhrten, kreischen nun Menschen in der Zipline.

Presseartikel "Parkplatz für Seilhaengebruecke. Initiative kämpft gegen Waldrodung"

Waldschadenskategorie
Konflikt-Wald
Schutzgebietstyp
Landschaftsschutzgebiet
Festgestellt am
Mo., 20.05.2019
Rodung und Umnutzung von ca. 3,1 ha für Erweiterung der Freizeitanlage "Harzdrenalin" im Oberharz

Die an der Rappbodetalsperre gelegene Freizeitanlage "Harzdrenalin", die für ihre Seilhängebrücke, Zipline und Bungejumping bekannt ist,

51.742779409806, 10.889427061566