Katastrophales Baumsterben im Karlsruher Hardtwald

Infolge des trockenen Sommers 2018 und eines Pilzbefalls gibt es im Hardtwald ein größeres Baumsterben. Kiefern sind so zahlreich abgestorben, dass nahezu die Hälfte der Bäume abgeholzt werden müssen. Das Absterben der Kiefern beschränkt sich nicht nur auf bestimmte Gebiete des ca. 15000 Hektar großen Hardtwalds, sondern kommt laut Forstamt großflächig vor.

Ein langsamer Umbau durch Naturverjüngung wie vom Forstamt geplant, scheint kaum mehr möglich zu sein. Stellenweise wurde bereits auf Kahlflächen mit der Aufforstung junger Kiefern begonnen. Ein Waldumbau – anstatt Nadelbäume jetzt im „Hardtwald der Zukunft“ verschiedene klimaresistente Laubbäume anpflanzen – wird teuer. Etwa 1 Hektar großer eingezäunter Jungwald aus verschiedenen Baumarten kostet einschließlich der vielen Pflegearbeiten ca. 25.000 Euro.

Die Badischen Neuesten Nachrichten berichteten über die Folgen des trockenen Sommers 2018 für den Hardtwald

und über die notwendigen Fällungen, weil jeder 2. Baum im Hardtwald erkrankt ist.

 

Waldschadenskategorie
Holzernte-Schäden
Schutzgebietstyp
FFH-Schutzgebiet
Festgestellt am
Sa., 13.07.2019
Katastrophales Baumsterben im Karlsruher Hardtwald

Infolge des trockenen Sommers 2018 und eines Pilzbefalls gibt es im Hardtwald ein größeres Baumsterben.

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