Abgestorbene Altbäume im Schlosspark Karlsruhe und im nördlich angrenzenden Hardtwald

Im Karlsruher Schlosspark und im nördlich angrenzenden Hardtwald wurden Eichen, Ahornbäume, Linden, Baumhaseln, Tanne, Buche, Hainbuche und Kastanie gefällt.

Alles Altbestände, die aufgrund abgesunkenen Grundwasserpegels in Trockenzeiten und verschiedener Schaderreger abgestorben sind. Die Grundwassermessstände weisen dort immer wieder Grundwasserschwankungen auf. Diese ergeben sich nach Angaben der Stadt Karlsruhe aufgrund klimatischer Situationen; die künstliche Grundwasserabsenkung in Zusammenhang mit dem Bau der Tunnelarbeiten im Stadtgebiet für die U-Strab soll keine negativen Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel und damit auf die Eichenbestände von Karlsruhe haben. Vielmehr werden veränderte klimatische Bedingungen in Zusammenhang mit den Schäden an den Bäumen genannt.

 

Einzelheiten berichteten die KA-News.

Anmerkung der Redaktion: Es handelt sch hier um einen Park, aus dem einzelne Bäume entnommen werden. Dies ist keine Fläche, die wir im Waldreport sammeln. Da aber die Hypothese des Zusammenhangs mit dem U-Strab-Tunnels und der Senkung des Grundwasserspiegels gegeben ist, ist der Trockenstress der Bäume evtl. auf unökologische Stadtplanung zurückzuführen. Es bestet eine außerordentliche gesellschaftliche Relevanz, solche Verdacht-Fälle zu dokumentieren und zu verfolgen. J.B.

 

Waldschadenskategorie
Holzernte-Schäden
Schutzgebietstyp
FFH-Schutzgebiet
Festgestellt am
So., 01.04.2018
Abgestorbene Altbäume im Schlosspark Karlsruhe und im nördlich angrenzenden Hardtwald

Im Karlsruher Schlosspark und im nördlich angrenzenden Hardtwald wurden Eichen, Ahornbäume, Linden, Baumhaseln, Tanne, Buche, Hainbuche u

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