>5-10

Lindenfels Seidenbuch - SBE Rundgang Unterlauf - Zentralsicht

Ort: Lindenfels
Waldgebiet: Seidenbuch - SBE Rundgang Unterlauf - Zentralsicht
Webseite: WALDZUSTÄNDE
Abschnitt: Seidenbuch am "Schannenbacher Eck"
Gesamteinträge: https://fff-odenwald.jimdofree.com/waldreport-de/
Abschnitt: LINDENFELS ⇒ SEIDENBUCH
FFH-NR: 6218-302
FFH-Name: Buchenwälder des Vorderen Odenwaldes

Diese Bilder wurden am 11.03.2019 aufgenommen und später ergänzt. Auf dem ersten Bild Seidenbuch auf der FFH-Karte und der betroffene Bereich ist rot markiert und nennt sich der Waldmeisterbuchenwald (LRT-9130) mit Erhaltungszustand B - salopp formuliert:
• A = gut
• B = mittel
• C = schlecht

Im zweiten Bild der betroffene Bereich als Satellitenaufnahme und die Detailsichten dazu finden Sie hier: DETAIL1 DETAIL2 DETAIL3 DETAIL4

Im den weiteren Bildern ein Vorgeschmack auf die Detailsichten oben. Diese Waldabschlachtung dient hier lediglich der weiteren: AUSVERKAUF VERBRENNUNG

Der Forstamtsleiter aus Lampertheim dazu im Artikel Bürgerinitiative kritisiert Waldarbeiten. Dort ist unter anderem zu entnehmen:
• Ralf Schepp, Forstamtsleiter in Lampertheim, verteidige die Fällungen
• Es handle sich um eine völlig normale Forstbewirtschaftung
• Die Maßnahmen seien gesetzlich einwandfrei, auch in einem FFH-Gebiet

Der Forstamtsleiter aus Lampertheim verwechselt offensichtlich Wald Lindenfels mit seinen mongolischen Steppen, namibischen Wüsten und Savannen von Kalahari im Wald Lampertheim: WÜS1 WÜS2 WÜS3.
Die Verantwortlichen aus der Revierförsterei Fürth und der Forstamtsleiter erklären Ihnen dann alles weitere.

Es kommt nicht von irgendwoher, dass die Europäische Kommission beim Europäischen Gerichtshof KLAGE gegen Deutschland eingereicht hat, mit dem Vorwurf das Bund und Länder die Schutzgebiete unzureichend rechtlich sichern würden und keine ausreichend konkreten Schutzziele formuliert hätten.

An den Europäischen Gerichtshof: KOBRA, ÜBERNEHMEN SIE!

FightForForest Odenwald

Waldschadenskategorie
Fällung in Schutzgebieten
Schutzgebietstyp
FFH-Schutzgebiet
Festgestellt am
Mo., 11.03.2019
Flächengröße in Hektar
>5-10
Koordinaten
49.679972483825, 8.7232195458424,
Bürgerinitiative aktiv
Nein
Lindenfels Seidenbuch - SBE Rundgang Unterlauf - Zentralsicht

Ort: Lindenfels
Waldgebiet: Seidenbuch - SBE Rundgang Unterlauf - Zentralsicht

49.679972483825, 8.7232195458424

Kahlschlag Staffelbachtal

Großräumige Käferholzaufarbeitung, mit entsprechender Schädigung, der noch vitalen mäßig basenreichen Buchen-Misch, Eichen-Hainbuchen, bzw. Schlucht- und Hangwaldvorkommen. Zudem starke Rückeschäden an vorhandenen Großlaubbäumen und Schädigung der bereits unter Fichten aufwachsenden Laub-Naturverjüngung.

Waldschadenskategorie
Kahlschlag
Schutzgebietstyp
kein Schutzgebiet
Festgestellt am
So., 14.03.2021
Flächengröße in Hektar
>5-10
Koordinaten
48.615633921779, 13.583435952841,
Bürgerinitiative aktiv
Nein
Kahlschlag Staffelbachtal

Großräumige Käferholzaufarbeitung, mit entsprechender Schädigung, der noch vitalen mäßig basenreichen Buchen-Misch, Eichen-Hainbuchen, bz

48.615633921779, 13.583435952841

Kahlschläge an der Richtstatt bei Hasenthal

Bei einem Spaziergang zur Richtstatt, einer Flurbezeichnung im Forstrevier Hasenthal im Kreis Sonneberg (Südthüringen), sind mir die vielen Kahlschläge aufgefallen. Trockenheit der letzten Sommer und Borkenkäfer haben die Fichtenwälder des Thüringer Schiefergebirges stark geschädigt. Und doch sieht man auf den riesigen Holzpoltern am Weg nicht nur Käferholz liegen. Dazu kommen Unmengen an Astmaterial, dass zum Verrotten einfach den Hängen hinab geschoben wird. 

Waldschadenskategorie
Kahlschlag
Schutzgebietstyp
nicht bekannt
Festgestellt am
So., 07.03.2021
Flächengröße in Hektar
>5-10
Koordinaten
50.48118576913, 11.186782644406,
Bürgerinitiative aktiv
Nein
Kahlschläge an der Richtstatt bei Hasenthal

Bei einem Spaziergang zur Richtstatt, einer Flurbezeichnung im Forstrevier Hasenthal im Kreis Sonneberg (Südthüringen), sind mir die viel

50.48118576913, 11.186782644406

Wald weg - Stromtrasse kommt

Waldschutz-Bündnis

Steinfurt / Borken

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Pressemitteilung

Metelen, Steinfurt, 08.03.2021

Regionales Waldschutz-Bündnis protestiert gegen die Zerstörung der Metelener Heide

Ein regionales Bündnis engagierter WaldschützerInnen aus den Kreisen Steinfurt und Borken protestiert in scharfer Form gegen die Fällung ökologisch wertvoller Waldbereiche in der Metelener Heide (Kreis Steinfurt). Das Bündnis, das sich im Februar spontan zum Schutz der Waldbereiche in der Metelener Heide gebildet hat, will sich auch nach den Rodungsarbeiten der jüngsten Zeit im Großraum Metelen / Steinfurt weiterhin für den konsequenten Schutz der noch vorhandenen Waldflächen im Großraum Nord-West-Münsterland einsetzen. Am Freitag (12. März 2021) findet in Steinfurt – Burgsteinfurt eine Demonstration statt.

Ende Februar wurde in der Metelener Heide mit den Fällarbeiten für die neue Amprion-Stromtrasse (Hochspannungsleitung von Meppen nach Wesel) begonnen. Über den Sinn und Zweck dieser Nord-Südtrasse ist bereits viel diskutiert worden und es wird massiv kritisiert, dass für den Transport von Strom aus der Windenergie wertvolle Naturräume zerstört werden. Die Bezirksregierung Münster hat im Oktober 2020 den Planfeststellungsbeschluss für den Freileitungsabschnitt über 37 km zwischen Legden (Kreis Borken) über Metelen und der Landesgrenze von NRW und Niedersachsen erteilt. Das Waldschutz-Bündnis hätte eine Trassenführung begrüßt, die auf die wertvollen Waldbestände Rücksicht genommen hätte.

Konkret zum Vorhaben bei Metelen sagen kritische Stimmen: „Die Stromtrasse könnte eigentlich parallel neben der B70 verlaufen, was die beste Lösung wäre. Stattdessen wird die Trasse durch ein angrenzendes Waldgebiet der Metelener Heide geführt, welches gleichzeitig auch ein Landschaftsschutzgebiet ist (also zu schützen ist). Das Waldgebiet ist nicht nur ein Erholungsort für die Bewohnerinnen und Bewohner in Metelen sowie der angrenzenden Städte, sondern auch ökologisch unverzichtbar.“

Waldflächen sind im Münsterland knapp und sie dienen dem Klimaschutz.

Laut Beschluss der Bezirksregierung Münster werden mehr als 70.000 Quadratmeter Buchen- und Nadelwald in Metelen gefällt. Das Waldschutz-Bündnis fordert stattdessen die Aufforstung von Waldgebieten, da Waldgebiete im Münsterland knapp sind. Es ist dem Bündnis unverständlich, warum die Leitung quer durch die Metelener Heide geschlagen wird, obwohl es in der näheren Umgebung überwiegend waldfreie Flächen gibt. Die Zerstörung der Metelener Heide richtet sich unverantwortlich gegen Schutzgüter wie Erholung, Grundwasserstände, Luft und Klima. So wird auch von dem Bündnis stark kritisiert, dass in dem 400 Seiten umfassenden Planfeststellungsbeschluss zum Bau der Hochspannungstrasse nur ein knappes Kapitel zum „Schutzgut Luft und Kima“ enthalten ist. Und das Kartenmaterial von Amprion ist fehlerhaft: Symbole täuschen Nadelwaldbestände vor, doch im Bereich der vorhandenen Bahntrasse von Gronau nach Münster werden klimarelevante Buchenwaldbestände zerstört.

Gemeinsam mit der Bundesbürgerinitiative Waldschutz (BBIWS) und dem Arbeitskreis Heckenschutz, sowie dem Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) kämpft das regionale Waldschutz-Bündnis für einen Einschlagstopp auch in den letzten noch halbwegs intakten Buchen-Mischwäldern des Münsterlandes. In Zeiten eines dramatischen Artensterbens und eines sich beschleunigenden Klimawandels ist jeder etwas ältere und größere Baum wichtig. Daher haben die Wald-Initativen eine zentrale Homepage zur Dokumentation der Zerstörungen eingerichtet:

https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/

Protestaktion am 12. März 2021

Am Freitag, 12. März 2021, veranstaltet das regionale Waldschutz-Bündnis in Steinfurt-Burgsteinfurt eine Demonstration, mit der die Forderungen zum Schutz der Waldbereiche besonders im Bereich Steinfurt /und Metelen unterstrichen werden sollen. Die Protestaktion beginnt um 11 Uhr an der Stadtbücherei und wird auch von Fridays For Future Münster unterstützt.

Hintergrundinformationen:

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Metelen/4372307-Metelen-In-der-Heide-Amprion-faellt-Baeume

https://www.amprion.net/Netzausbau/Aktuelle-Projekte/Wesel-Meppen/Planungsstand.html

https://www.stromautobahn.de

http://heckenschutz.de

https://www.bbu-online.de/presseerklaerungen/prmitteilungen/PR%202020/21.03.20.pdf

https://waldreport.de

Waldschadenskategorie
Kahlschlag
Schutzgebietstyp
nicht bekannt
Festgestellt am
Mo., 08.03.2021
Flächengröße in Hektar
>5-10
Koordinaten
52.160170362406, 7.2628155398519,
Bürgerinitiative aktiv
Ja
Wald weg - Stromtrasse kommt

Waldschutz-Bündnis

Steinfurt / Borken

52.160170362406, 7.2628155398519

Kahlschlag für Erddeponie Calw_Altburg

Kahlschlag für eine Erddeponie, für erforderliche Sicherungsmaßnahmen und Wasserführungsmaßnahmen wurden viele Steuergelder eingesetzt. Zusätzlich Konflikt mit Gewerbetreibenden, da Zufahrt über neu geplantes und Gewerbegebiet (Lärm, Verschmutzung...)

 

 

Waldschadenskategorie
Kahlschlag
Schutzgebietstyp
nicht bekannt
Festgestellt am
Fr., 02.08.2019
Flächengröße in Hektar
>5-10
Koordinaten
48.730273762563, 8.6756071434691,
Bürgerinitiative aktiv
Nein
Kahlschlag für Erddeponie Calw_Altburg

Kahlschlag für eine Erddeponie, für erforderliche Sicherungsmaßnahmen und Wasserführungsmaßnahmen wurden viele Steuergelder eingesetzt.

48.730273762563, 8.6756071434691

Kahlschlag 5,4ha an Panzerstrasse Viernheimer Wald

Im März 2011 erfolgten große Abholzungen mit unzulässigen Kahlschlägen im Viernheimer Staatswald.
Hier ein 5,4 ha großer Kahlschlag gemäß ACME Planimeter.
Nachfolgend wurden großflächig Nadelholzforste angelegt.

Bewirtschafter Hessen-Forst Lampertheim.
2011 war das Forstamt Lampertheim noch nicht FSC zertfiziert sondern PEFC zertifiziert.

5,4 ha Kahlschlags-Abholzung mit Abschieben/Zerstörung des Oberbodens!
Das entsprach zwar der langjährigen, üblichen Ackerbau-Methode mit Schwerstmaschinen vom Forstamt Lampertheim.
Entsprach aber nicht PEFC Standard-Regeln.
Blieb wohl auch ungeahndet, ähnlich nachfolgender FSC-Verstöße in den letzten Jahren.

Siehe aussagefähige Fotos

 

Waldschadenskategorie
Kahlschlag
Schutzgebietstyp
nicht bekannt
Festgestellt am
Mi., 16.03.2011
Flächengröße in Hektar
>5-10
Koordinaten
49.530891013046, 8.5410545352006,
Bürgerinitiative aktiv
Nein
Kahlschlag 5,4ha an Panzerstrasse Viernheimer Wald

Im März 2011 erfolgten große Abholzungen mit unzulässigen Kahlschlägen im Viernheimer Staatswald.

49.530891013046, 8.5410545352006

Kahlschlag für "Versuchsfläche" im FFH Reliktwald Lampertheim Ost in Abt.120 u. 126

Im Staatsforst Hessen: Natura 2000 Vogelschutzgebiet und FFH Gebiet.

Nach 3,5 ha großem Kahlschlag in oberer Fläche (siehe Karte unten) wurde 2009 mit Hessen-Forst Lampertheim üblicher "Ackerbau"-Methode der Waldboden komplett durchgezackert und zerstört.
Zusammen mit der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) wurde ausgerechnet das FFH Gebiet für dieses "Forstexperiment" mit vielen fremden Baumarten ausgewählt, geschädigt und verschlechtert. Rotbuchen wurden dort alle abgeräumt und vermarktet.
Nebst Mittelmeereichen (die den 1.Winter hier nicht überlebten...was jedem Normalbürger eigentlich klar war) wurden dort auch große Anteile von FFH-gebietsschädlichen Baumarten mit Neophyt Roteiche und Douglasie sowie Kiefern angepflanzt.
Das war gegen EU FFH Schutzgebiets-Richtlinien, weil das Gebiet dadurch erneut durch Forstwirtschaftseingriff verschlechtert wurde. Ebenso entgegen der Erhaltungsmassnahmen der FFH-Grunddatenerfassung von 2004.

Das FFH Gebiet dort ist heute 2021 immer noch schwer durch diese forstliche Auflichtung geschädigt.
Danach dort Bodenschäden, starke Vergrasung und Neophytenexplosion mit Später Traubenkirsche.
Die Kollateralschäden an Altbuchenbestand nebenan wirken sich bis heute 2021 aus (sonnenbestrahlt und sturmanfällig)

Die untere 3 ha große lichte Fläche (siehe Karte unten) wurde ebenfalls von Baumstumpf-Wurzeln befreit und gezackert, eingezäunt, dann zum Großteil mit Douglasie, Roteiche und Kiefern aufgeforstet.
Beschreibung mit vielen Fotos siehe hier auf Homepage mit 2009 Artikel.
http://www.natur-um-huettenfeld.de/html/kahlschlag_im_ffh-wald.html

Waldschadenskategorie
Kahlschlag
Schutzgebietstyp
FFH-Schutzgebiet
Festgestellt am
Mo., 16.11.2009
Flächengröße in Hektar
>5-10
Koordinaten
49.585588311283, 8.5794990851863,
Bürgerinitiative aktiv
Nein
Kahlschlag für "Versuchsfläche" im FFH Reliktwald Lampertheim Ost in Abt.120 u. 126

Im Staatsforst Hessen: Natura 2000 Vogelschutzgebiet und FFH Gebiet.

49.585588311283, 8.5794990851863

Stadt Dessau-Roßlau, Kahlhieb im Buchenwäldchen, Biosphärenreservat

Eigentümer: Stadt Dessau-Roßlau

In der Großen Kienheide, in Nähe der Grundschule Ziebigk, befindet sich ein ca. 7ha großer städtischer Mischwald. Im Unterstand gesunder und auch geschädigter Bäume (v.a. Buchen, z.T. Kiefern u.a.), gab es eine sehr gute Naturverjüngung, z.T. bis ca. 12 m hoch. Der Unterwuchs bestand aus unterschiedlichen Baum- und Straucharten, viele und sehr dichte Bereiche mit jungen Buchen, Efeu, Moose an Stämmen, ... An vielen alten Bäumen Efeu bis ca. 10 m hoch. Beginnender Nestbau von Ringeltauben und Meisen, ... Ältere Anwohner berichteten über die teils ca.100-jährigen Kiefern und ca. 70-jährige Buchen, gesichtete Bunt-, Grün- und Schwarzspechte.

Schmale Trampelpfade (unausgebaute Waldwege) durchziehen das Wäldchen.

Nach Ankündigung von Fällarbeiten durch die Stadt gab es mehrere Schreiben mit Veto gegen den Einsatz eines Harvesters! Zumal in Nähe, weiter östlich, ein Jahr zuvor - zum Schrecken der Anwohner, Lehrer, Schulkinder, ... ebenfalls ein Harvester gearbeitet hatte ( https://waldreport.de/waldschadensmeldung/holzernte-schaeden/stadt-dess… ).

Schutzgebiete: Biosphärenreservat Mittlere Elbe/Mittelelbe, UNESCO-Welterbe, Landschaftsschutzgebiet

Innerhalb einer Woche durchforstete der Harvester das Gebiet und hinterließ diesen Kahlhieb (Erstbefahrung mit ca. 30Tonnen!) - Fotos 1, 2 vom 29.01., 3 - 5 vom 03.02.21. Der Abtransport des Holzes steht noch aus ... V.a. Buchen reagieren sehr empfindlich auf plötzliche Freistellung/Sonneneinstrahlung - mit starken Rindenschäden und anschließendem Pilz- u./oder Insektenbefall - was letztendlich zum Absterben führen kann. Ähnlich wirken die Rückeschäden ...

Ein weiterer, bei sommerlichen Hitzeperioden schattenbietender, kühlender Bereich der Stadt, ökologischer und Erholungsraum - sehr stark geschädigt, starke Schädigung der Anschlussbereiche!

DAS in Zeiten der Klima- und "Corona"-Krise ...

"Wenn Bäume umgesägt werden, schwächt dies immer und ohne Ausnahme den Restbestand." Förster, Bestsellerautor P. Wohlleben in "Gebrauchsanweisung für den Wald, 2020"
Begründung ( kurze Zusammenfassung):
1. Förderung der Windanfälligkeit
2. Bäume verlieren ihr soziales Netzwerk und werden zu Einzelgängern, das sieht man ihnen in der Folge auch an ...(Kronensterben)
3. Verändertes Binnenklima des Waldes, vermehrte Sonneneinstrahlung, trockener und wärmer (in Folge weitere Gesundheitsschäden, Förderung von Schwächeparasiten, ...).
4. Schwere Bodenschäden durch die Technik (z.B. Harvester, schwere Holzerntemaschinen wiegen mit Baumstamm ca. 30 t - Bodenverdichtung, Wurzelquetschungen, ...), .....

Weitere, hier dokumentierte Wälder (gesondert):

  • Gartenreich Dessau-Wörlitz : Plankenlinie (2x),  Oranienbaumer Heide (2x), Vockerode (2x), Wörlitz-Wildebergweg (2x), Wörlitz-Rosenwische (2x), Coswig-Wörlitz (2x)
  • Landesforst : Mosigkauer Heide
  • Stadtwald Dessau-Roßlau : Große Kienheide/an der Grundschule Elballee, Eselsforth (2x), Zentralfriedhof, Rößling (2x), Kühnauer Str./Nähe Jugendherberge, Mosigkauer Heide (2x), Georgengarten

MZ-Artikel vom 16.05.2019: https://www.mz-web.de/dessau-rosslau/kahlschlag-und-ausverkauf--werden-…

Waldschadenskategorie
Kahlschlag
Schutzgebietstyp
Landschaftsschutzgebiet
Biosphärenreservat
Festgestellt am
Mi., 03.02.2021
Flächengröße in Hektar
>5-10
Koordinaten
51.84559483632, 12.212365995524,
Bürgerinitiative aktiv
Ja
Stadt Dessau-Roßlau, Kahlhieb im Buchenwäldchen, Biosphärenreservat

Eigentümer: Stadt Dessau-Roßlau

51.84559483632, 12.212365995524

Aufruf an alle Freunde des Mühltals in Handschuhsheim/Heidelberg

Im Handschuhsheimer Mühltal sind zwischen Bach und Talweg sowie am Hang (Winterseite) Hunderte von Bäumen zum Fällen markiert. Wenn es zur Fällung kommen sollte, wäre das ein erheblicher Eingriff in das Heidelberger Naherholungsgebiet, von dem man erwarten könnte, dass es naturnah erhalten bleibt. Da das Mühltal wichtig für die klimatischen Verhältnisse in Handschuhsheim ist, kann man annehmen, dass nach der „Auslichtung“ der Luftstrom, der vom Wald des Mühltals kommt, im Sommer in Handschuhsheim nicht mehr zur Abkühlung beitragen kann.

Der Plan des Forstamts, den Wald durch Fällungen zu verjüngen, wird nicht aufgehen. Das Gleichgewicht im Kreislauf Wald - Wasser wird gestört. Der Boden wird weiter austrocknen, das Trinkwasserreservoir und die Funktion des Waldes, Kohlendioxid zu speichern, werden geschwächt. Das Waldinnenklima würde sich verändern.

Mittlerweile hat der Heidelberger Umweltbürgermeister eingelenkt und den Grossteil der Forstarbeiten auf das Spätjahr 2021 verschoben. Vorab sollen nach seiner Auskunft 2-3 Dutzend kranke Bäume am Wegesrand wegen der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden.

Alle Waldfreunde und vor allem die Handschuhsheimer werden aufgerufen, sich dafür einzusetzen, dass ihr „Allmend-Wald“ keine 800 Laubbäume verliert. Im Gegenteil: die Forstverwaltung sollte dieses Areal aus der wirtschaftlichen Nutzung herausnehmen. Um  mit einfachen Massnahmen sinnvoll auf die Klimakrise zu reagieren, brauchen wir einen dichten Wald mit geschlossenem Kronendach sowie einem gesunden Waldboden, um möglichst viel CO2 als Teil der von uns freigesetzen Klimagase zu binden.

Internationale Studien zeigen, dass mittels Wiederbewaldung, durch Ausnutzen des natürlichen Potentials von Wäldern und durch eine verbesserte Forstwirtschaft zusätzliche Mengen an CO2 langfristig gespeichert werden können. Dadurch kann der Wald auch zum Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens beitragen.

Waldschadenskategorie
Konflikt-Wald
Schutzgebietstyp
kein Schutzgebiet
Festgestellt am
So., 29.11.2020
Flächengröße in Hektar
>5-10
Koordinaten
49.435228319623, 8.7109597791591,
Bürgerinitiative aktiv
Ja
Aufruf an alle Freunde des Mühltals in Handschuhsheim/Heidelberg

Im Handschuhsheimer Mühltal sind zwischen Bach und Talweg sowie am Hang (Win

49.435228319623, 8.7109597791591